Berlin/Kassel - Ganz nah am märchenhaften Bergpark Wilhelmshöhe veranstaltete die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) in diesem Jahr ihre 47. Jahrestagung, die gleichzeitig die 21. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) war. Vom 8. bis 10. September fanden mehr als 550 Besucher den Weg nach Kassel. Dieser lohnte sich: 58 Symposien mit 347 Vorträgen sowie 37 wissenschaftliche Poster und 17 dreiminütige „Science Slam“-Vorträge boten einen perfekten Einblick in die aktuelle plastisch-chirurgische Forschung.

„In Reaktion auf den PIP-Skandal berät die Europäische Union bereits seit 2012 über eine Novellierung der Europäischen Medizinproduktevorschriften“, berichtet Prof. Dr. Lukas Prantl, Sekretär der DGPRÄC. Eine Einigung sei nun absehbar, die Zustimmung von Europäischen Rat und Parlament lediglich Formsache, führt Prantl aus und bedauert, dass sich einige gute Vorschläge in den Verhandlungen nicht durchsetzen konnten. „Dabei finde ich es besonders  bedenklich, dass sich die Einführung eines einheitlichen europäischen Registers für Hochrisikomedizinprodukte der Klasse III, zu denen auch Brustimplantate gehören, nicht durchsetzen konnten“, stellt der Plastische und Ästhetische Chirurg dar.

01. Februar 2017 - 04. Februar 2017
Garmisch-Partenkirchen
03. März 2017 - 04. März 2017
Berlin
10. März 2017 - 11. März 2017
Köln
Ästhetische Nasenchirurgie: Grundlagen verstehen, Techniken erlernen
03. Februar 2017 - 04. Februar 2017
(Baetge / Nürnberg)
kleine Handchirurgie, Basisoperationen
07. Februar 2017 - 08. Februar 2017
(Biesgen / Trier)
Mikrochirurgie der Lymphgefäße
09. Februar 2017 - 10. Februar 2017
(Giunta, Frick / München)
Ästhetische Gesichtschirurgie
10. Februar 2017 - 10. Februar 2017
(von Fritschen / Berlin)
Periphere Nervenchirurgie incl. Plexus brachialis
13. Februar 2017 - 14. Februar 2017
(Bahm / Aachen)